...und ich will Radfahren. Nicht gerade die beste Mischung, doch was tut man nicht alles. Im Norden Deutschlands ist es meist gar nicht die angzeigte Temperatur die einem zu schaffen macht, sondern der Wind. Der Blick aufs Thermometer verrät einem oft nur die halbe Wahrheit. Bei 0°C zu fahren sollte sich nicht als Problem rausstellen dachte ich mir schon oft und schon genauso oft hatte ich den Wind unterschätzt...
Doch was nun? 30 km Luftlinie von der warmen Dusche entfernt und mit eiskalten Fingern und Händen bleiben einem nicht mehr so viele Möglichkeiten oder etwa doch?
Das erste was man tun sollte ist sich möglichst eine windgeschütze Strecke zu suchen. Klappt leider nicht immer, aber wenn möglich sollte man das machen. Um die Hände ein bisschen aufzutauen sollte man sie entweder bewegen z.B. windgeschützt hinterm Rücken oder im Handschuh eine Faust machen. Das mit der Faust nur auf wenig befahrenen und guten Straßen machen und erst recht nicht mit beiden Händen gleichzeitig! ;-)
Für die Füße fällt mir auch nicht viel ein, doch ich hab meistens nicht so große Probleme mit kalten Füßen. Wenn es in den Radschuhen möglich ist kann man die Zehen immer bewegen.
Wenn euch immer noch so kalt ist das es gar nicht auszuhaltet, dann gibts noch genau zwei Möglichkeiten. Absteigen und abholen lassen oder im Wettkampftempo ab nach Hause ;-)
Zu Hause angekommen solltet ihr die Dusche nicht auf ganz heiß drehen, aber das merkt ihr auch und ein Fußbad hat bei manchen unschöne Folgen (Schwellung).
PS: Rückenwind ist wärmer als Gegenwind ;-)
Es ist windig und kalt...
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